Mittwoch, 31. August 2016

[Blogger Tipps] Bloggerneuling? 5 Punkte, die du berücksichtigen solltest!

Heute gibt es mal einen etwas anderen Post als sonst. Inzwischen blogge ich bereits über drei Jahre und würde mich jetzt nicht mehr als Neuling bezeichnen. Einige Erfahrungen habe ich leider ganz alleine machen müssen und keiner hat mit mir davor darüber geredet. Heute will ich also allen Neulingen in Sachen Bloggen ein paar Sachen mit auf den Weg geben. Denn auch das Bloggen ist nicht immer ganz einfach und man muss viele Sachen bedenken. Es handelt sich dabei aber um meine eigenen und persönlichen Erfahrungen, die bestimmt nicht auf jede Bloggerin / jeden Blogger zutreffen.




1. Bloggen ist zeitaufwendig
Nein, man haut einen Blogbeitrag nicht innerhalb kürzester Zeit auf den Bildschirm. Viel Vorbereitungszeit steckt dahinter. Man sammelt Ideen und muss je nach Post Vorbereitungen treffen. Will ich zum Beispiel ein bestimmtes Rezept ausprobieren, muss ich erst die Zutaten kaufen, muss das Rezept natürlich kochen/backen, schön dekorieren und dann ungefähr 100 mal fotografieren, bis ich ein paar schöne Fotos habe. Diese werden mit einem Bildbearbeitungsprogramm noch nachbearbeitet. Danach wird ein Text zum Post geschrieben.
Für einen Beirag in der Kategorie Beauty ist der Aufwand etwa genau so groß. Hier müssen die Produkte geswatcht oder ein Look damit geschminkt werden. Teilweise müssen die Produkte sogar über einen längeren Zeitraum getestet werden, damit man danach einen vielsagenden und wahrheitsgetreuen Bericht dazu schreiben kann.
Und ja, auch die Outfitposts sind nicht gerade einfach zu machen. Teilweise fahren wir bereits eine halbe Stunde mit dem Auto, nur um eine passende Location zu finden. Alles nicht so einfach.
Rechnet also nicht damit, dass sich so ein Blogbeitrag innerhalb einer halben Stunde von selbst macht.
Und dabei bleibt es ja nicht. Du musst dine Beiträge verlinken, Werbung machen, Kommentare deiner Leser beantworten, Kommentare bei anderen Blogs schreiben. 

2. Bloggen kostet Geld - vor allem am Anfang
Ich fange an zu bloggen, da bekommt man von den Firmen alles geschenkt. Mit dieser Ansicht beginnen wohl viele ihren Blog. Aber wundert euch bitte nicht, wenn solche Angebote, vor allem am Anfang, ausbleiben. Zu Beginn hab ich wirklich viel Geld ausgegeben, um meinen Lesern aktuelle Produkte und neue Trends zeigen zu können. Erst nach wirklich langer Zeit sind die ersten Anfragen gekommen. Und auch jetzt muss ich noch Geld ausgeben, um euch die vielen unterschiedlichen Dinge zeigen zu können. Natürlich bekommt man Anfragen von Firmen, aber alles bekomme ich zumindest bei weitem nicht gesponsert.
Es steckt harte Arbeit dahinter und man muss sich erst beweisen, um mit verschiedenen Firmen kooperieren zu können.



3. Die Bloggerwelt ist leider keine "heile kleine Welt" mehr
Natürlich gibt es hier große Unterschiede. Bei vielen Bloggern bekommt man Hilfe, wenn man nett danach fragt. Eigentlich bei den meisten, wenn ich mich da so daran erinnere. Allerdings musste ich inzwischen leider schon des öfteren schlechte Dinge über Bloggerkolleginnen lesen. So wurde plötzlich ein Anwalt eingeschaltet, weil ein Bild geteilt wurde. Was eigentlich von den anderen lieb gemeint war, wurde böse angenommen und die Bloggerin wollte Geld einklagen. Was soll das denn? Man sollte sich doch gegenseitig unterstützen.
Ich versuche immer wieder mal andere Bloggerinnen auf meinem Blog zu verlinken, wenn das thematisch passt. Verlasst euch aber nicht darauf und teilt am besten keine Bilder, wenn ihr nicht vorher gefragt habt und am besten einen Schriftverlauf zum Nachweis habt.

4. Viele Fragen und blöde Sprüche
Ganz lange habe ich in meinem privaten Umfeld überhaupt nichts von meinem Blog erzählt. Kann sich ja eh keiner was darunter vorstellen. Irgendwann habe ich in Facebook aber auch mit meinem privaten Profil Werbung für meinen Blog gemacht und damit fingen die Fragen an.
Was machst du denn da genau? Bekommst du da Geld? Du erhältst kostenlose Produkte, nur weil du darüber schreibst? Wie kann das denn sein? Das ist ja einfach verdienter "Lohn".
Solche Fragen und Aussagen bekommt ihr mit Sicherheit immer wieder zu hören. Bei mir kam dies zum Glück seltener vor. Die meisten Bekannten und Verwandten interessieren sich sehr für meinen Blog und stellen mir viele unterschiedliche Fragen.
Neulich musste ich aber gerade bei einer Freundin eine sehr schlechte Erfahrung machen. Sie hat sich ein wenig lustig über den Blog gemacht, was mich wirklich etwas enttäuscht hat.


5. Die Leser-/Followerzahlen werden nur langsam steigen
Du betreibst bereits seit fünf Wochen einen Blog und hast noch kaum Leser? Wundere dich nicht. Das kann ganz lange dauern. Die Leser haben schließlich nicht auf deinen Blog gewartet. Mache also auf die aufmerksam und habe vor allem Geduld. Denn nur, wenn du Ausdauer hast und regelmäßig postest, werden die Leser auf deinen Blog finden und dir auch folgen!


Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen. Ich kenne auch ein paar Blogger, bei denen die Leserzahl innerhalb kürzester Zeit in die Höhe geschossen sind und die dann auch innerhalb kürzester Zeit sehr erfolgreich wurden. 
Es handelt sich also vorrangig um meine eigenen Erfahrungen im Post. 
Wie hat euch diese Art Post gefallen? Wollt ihr weitere Beiträge dieser Art?

Kommentare:

  1. Ich finde den Post super für Anfänger! :)
    Es gibt vieles was man am Anfang einfach gar nicht weiß.

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange
    www.belle-melange.com

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  2. Gute Tipps und so wahr :)Ich habe auch schon unfreundliche Bloggerinnen erlebt, aber viel mehr Nette. In meinem Bekanntenkreis (und ich habe eine riesengroße Verwandtschaft) wissen gerade mal meine Familie, eine Tante und zwei Freunde von meinem Blog. Alle Anderen wissen nur, dass ich auch für andere Online Magazine/Plattformen schreibe.

    LG, Tina

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  3. Super Post für Anfänger :)
    Mit anderen Bloggern hatte ich zum Glück bisher nur gute Erfahrungen, aber das lustig machen kenne ich leider auch bzw. hab ich in meinem Freundeskreis festgestellt, dass manche das irgendwie nicht ganz so ernst nehmen, obwohl mein Blog auch schon drei Jahre besteht, das ärgert mich manchmal, aber ich glaube wer nicht selber bloggt, kann die Arbeit dahinter auch oft nicht ganz verstehen^^

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  4. Ein wirklich toller Post und ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen! Vor allem der Zeitaufwand spielt eine große Rolle - viele meiner Freunde denken, ich hätte den ganzen Tag nichts zu tun, dabei sitze ich die ganze Zeit vorm Laptop und arbeite an meinem Blog :D

    Liebe Grüße, Anna
    von https://whereanna.com/

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  5. schöner post! ich kann die punkte auch all bestätigen und musste auch schon Erfahrung mit Leuten machen, die sich über meinen Blog lustig gemacht haben, aber das war mir einfach egal.:)
    liebe grüße, gabi ♥
    http://tout-le-monde-est-fabuleux.blogspot.de/

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  6. Liebe Susanne,
    vielen Dank für dein Kommentar! Habe gerade ein bisschen bei dir gestöbert und nun hast auch du eine neue Leserin! :)

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  7. Huhu!
    Du hast so Recht mit den Tipps!
    Viele Grüße,
    Vanessa
    Mademoiselle Pinette

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  8. Super Post!
    Gerade der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Eine Freundin hat angefangen zu Bloggen und nach kurzer Zeit wieder aufgehört, weil sie diesen Faktor total unterschätzt hat.

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  9. Der Post ist wirklich super, gerade für Anfänger.
    Viele hören auch gleich wieder damit auf, da sie denken, sie könnten das große Geld damit machen.
    Zudem kostet es wirklich viel Zeit. Jetzt wo ich weniger Zeit für meinen Blog habe, merke ich wie die Reichweite zurück geht. Aber bei mir steht der Spaß immer noch im Vordergrund deswegen werde ich auch weiter machen :)
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

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  10. Sehr gut beschrieben wie ich finde!
    Man sollte als Neuling wirklich keine Anforderungen an den Blog haben. Wenns läuft, läufts und wenn nicht, dann halt nicht.
    Es ist und bleibt ein Hobby, wenn daraus mehr wird ist das schön, aber in erster Linie blogge ich weil ich Spaß daran habe und nicht um das große Geld zu machen.
    Liebe Grüße
    Tama <3

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  11. Ich denke auch, dass den Zeitaufwand viele unterschätzen. Natürlich wird man mit der Zeit geübter, weiß wie ein Text gut klingt, wie man Fotos am besten bearbeitet und co, aber trotz allem bleibt es viel Arbeit, damit es am Ende stimmig ist. Daher sollte man meiner Meinung nach auch mit ein bis zwei Beiträgen die Woche starten, damit man sich selbst nicht übernimmt.
    Bei dem Punkt "Geld" muss ich dir leider widersprechen. Ich finde es schrecklich, dass Anfänger immer eingetrichtert bekommen, dass das Bloggen Geld kostet. Meiner Meinung kann man auch super ohne Geldmittel einen Blog führen. Gerade wenn man anfängt, braucht man keine fancy Kamera, keine eigene Domain und muss auch nicht extra Geld für Produkte ausgeben, die man ohne Blog nicht kaufen würde.

    Liebe Grüße,
    Jana
    http://worteplustaten.de/

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  12. Der Post ist wirklich interessant und ich kann dir in allen Punkten zustimmen. Besonders schade finde ich, dass der Zusammenhalt unter den Bloggern nicht mehr so groß zu sein scheint.

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